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Andrea Mühlberger

Training on the Job

Begleitung im echten Kundentermin.

Zwei Seminartage verändern selten Verhalten. Deshalb endet meine Arbeit nicht mit dem Seminartag: Ich fahre danach mit Ihrem Außendienst zum Kunden, sitze im Gespräch daneben und bespreche es hinterher. Dasselbe am Telefon, im Innendienst, am Empfang.

20 Minuten, unverbindlich. Ich melde mich innerhalb eines Werktags.

  • Vorbereiten, dabei sein, reflektieren
  • Außendienst, Innendienst, Empfang
  • Am echten Kunden, keine Übung
Zwei Personen mit Unterlagen gehen über einen Parkplatz auf ein Firmengebäude zu

Ausgangslage

Drei Sätze, die ich in jedem Erstgespräch höre.

  • Zwei Seminartage verändern selten Verhalten.
  • Trainings verpuffen, nach vier Wochen ist alles wie vorher.
  • Verhalten verändert sich dort, wo es gebraucht wird: im Kundengespräch, am Telefon, am Messestand.

Kurz erklärt

Was heißt Training on the Job im Vertrieb genau?

Die Trainerin fährt mit in den echten Kundentermin, hört im Telefonat mit oder steht am Messestand daneben. Vorher wird besprochen, worauf geachtet wird, hinterher wird ausgewertet, solange die Situation noch frisch ist. Der Unterschied zum Seminarraum ist, dass niemand ein Rollenspiel spielt: Der Kunde ist echt, und der Auftrag steht wirklich auf dem Spiel.

Der Befund

Warum die meisten Trainings verpuffen.

Untersuchungen zur Transferstärke zeigen: Etwa 20 von 100 Teilnehmenden setzen um, was sie im Seminar gelernt haben. Für die übrigen 80 wurden Honorar, Reisekosten und zwei Arbeitstage bezahlt, und beim Kunden passiert weiter dasselbe wie vorher.

Das ist kein Motivationsproblem der Teilnehmenden, es ist der Normalfall. Und es ist der Haupteinwand gegen jedes Training: Trainings verpuffen, nach vier Wochen ist alles wie vorher.

Das ist aufwendiger als ein Seminartag. Es ist auch das Einzige, was hält.

Quelle: Prof. Dr. Axel Koch, Forschung zur Transferstärke, Modell entwickelt mit 2.500 Probanden, Deutscher Weiterbildungspreis 2011. transferstaerke.com

So läuft ein Projekt ab

Vorbereiten, dabei sein, reflektieren.

  1. 01

    Vorbereiten

    Vor dem Termin gehen wir den Kunden gemeinsam durch: Wer sitzt uns gegenüber, was ist das Ziel dieses Gesprächs, welche Einwände sind zu erwarten, welche Formulierung wird dieses Mal ausprobiert. Diese Vorbereitung ist der Grund, warum die Begleitung Sicherheit gibt statt Druck zu erzeugen.

  2. 02

    Dabei sein

    Im Kundengespräch führt Ihr Mitarbeiter. Ich sitze daneben und beobachte, was tatsächlich passiert: Gesprächsführung, Fragen, Umgang mit Preis und Einwand, der Moment der Abschlussfrage. Es ist ein echter Termin mit einem echten Kunden, keine Übung.

  3. 03

    Reflektieren

    Direkt danach, solange alles frisch ist, besprechen wir das Gespräch: Was hat gewirkt, was nicht, was wird beim nächsten Termin anders gemacht. Aus einer allgemeinen Seminarregel wird an dieser Stelle eine Handlung, die dieser Mensch bei diesem Kunden ausgeführt hat.

  4. 04

    Rückmeldung an die Führungskraft

    Sie bekommen ein Bild davon, woran Ihr Team weiterarbeiten sollte. Persönliche Gesprächsinhalte bleiben beim Teilnehmer.

Schluss mit Trainings, die am Montag vergessen sind.

Kein Katalogauszug, kein Motivationstag. Ein Konzept aus Ihrem Haus, geübt an Ihren Produkten und Ihren echten Kunden, und danach begleitet, bis es sitzt.

Jahre Vertriebserfahrung
25+Jahre Vertriebserfahrung
Absolventen der IHK-Modulreihe
800+Absolventen der IHK-Modulreihe
ausgearbeitete Programme
17ausgearbeitete Programme
IHKs als Auftraggeber
3IHKs als Auftraggeber

Einsatzorte

Überall dort, wo Ihre Leute mit Kunden sprechen.

Training on the Job ist eine Intensivschulung direkt am Arbeitsplatz oder im Verkaufsgespräch beim Kunden vor Ort. Es ist Handarbeit und es skaliert nicht. Genau deshalb hält es.

Außendienst
Beim Kunden vor Ort, im Neukundengeschäft wie in der Bestandskundenentwicklung.
Vertriebsinnendienst
Am Arbeitsplatz, im laufenden Tagesgeschäft zwischen Anfrage, Angebot und Nachfassen.
Telefon
Aktive Akquise ebenso wie eingehende Anrufe im Kundenservice.
Empfang und Frontoffice
Der erste Kontaktpunkt Ihres Hauses, telefonisch und persönlich.
Beschwerde und Reklamation
Die Gespräche, in denen sich entscheidet, ob ein Kunde bleibt.
Messe
Standansprache, Qualifizierung und Nachfassen unter echten Messebedingungen. Im Ratgeber steht, wie der Messestand zum Vertriebsinstrument wird.

In der Vorbereitung wird jedes Mal geklärt, welche Einwände zu erwarten sind. Welche Methoden der Einwandbehandlung im B2B-Vertrieb im Gespräch tragen, steht im Ratgeber.

Ist nicht der Kundentermin das Thema, sondern die Führungskraft dahinter, ist das Coaching für Führungskräfte der passende Rahmen. Begleitet wird vor Ort in Mittelhessen, Frankfurt, Gießen und Fulda und darüber hinaus bundesweit.

Was Führungskräfte vorher wissen wollen.

Ehrlich beantwortet.

Wie läuft ein Tag Training on the Job konkret ab?

Ein Tag Training on the Job läuft in drei Schritten: Wir bereiten die geplanten Kundenkontakte gemeinsam und detailliert vor, ich begleite die Termine, und im Anschluss reflektieren wir jedes Gespräch. Die Vorbereitung gibt dem Mitarbeiter das nötige Maß an Sicherheit und die Konzentration auf das Wesentliche.

Ist es für den Mitarbeiter nicht unangenehm, wenn jemand danebensitzt?

Die Sorge, beobachtet und bewertet zu werden, ist die häufigste und sie ist berechtigt. Deshalb beginnt die Begleitung nie im Kundentermin, sondern in der gemeinsamen Vorbereitung. Wer weiß, was er in diesem Gespräch ausprobieren will und warum, geht anders hinein. Bewertet wird niemand, geübt wird an der Sache.

Was hat das mit dem Seminar davor zu tun?

Das Seminar liefert die Inhalte, die Begleitung macht daraus Verhalten. Die im Seminar erarbeiteten Kompetenzen lassen sich erst im echten Kundentermin umsetzen, und erst nach dem Gespräch lassen sie sich reflektieren und festigen.

Für welche Bereiche eignet sich das Format?

Training on the Job eignet sich für Außendienst, Vertriebsinnendienst, Kundenservice und Kundendienst, Empfang und Frontoffice sowie für Mitarbeitende im Beschwerde- und Reklamationsmanagement. Auch auf der Messe.

Setzen Sie im Training on the Job die Transferstärke-Methode von Professor Koch ein?

Nach der Transferstärke-Methode arbeite ich nicht, sie ist ein lizenziertes Verfahren und diese Lizenz habe ich nicht. Ich beziehe mich ausschließlich auf die veröffentlichte Forschungszahl, weil sie das Problem gut beschreibt. Mein eigenes Vorgehen gegen dieses Problem ist die Begleitung im echten Kundentermin.

Sprechen wir über Ihre Vertriebstermine.

Im Erstgespräch klären wir, wen die Begleitung betrifft, wie viele Termine sinnvoll sind und wie sich das mit dem laufenden Tagesgeschäft verträgt.

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0170 9970693

Erreichbar Montag bis Freitag von 09:00 bis 19:00 Uhr.

Schreiben

andrea.muehlberger@am-erfolgstraining.de

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